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Bericht der Thurgauerzeitung von Margrith Pfister-Kübler 13.04.2018

Jugendsinglager Kinder 2018Eine Rasselbande trainiert seine Talente

MANNENBACH ⋅ Über 50 Viert- bis Sechstklässler lassen sich im Thurgauer Jugendsinglager ausbilden. Dabei lernen sie weit mehr als schöne Lieder in verschiedenen Sprachen. Heute ist das Abschlusskonzert.

 Das Kurs- und Ferienhaus Cevi Wartburg, das ausserhalb des Dorfes auf der Höhe liegt, ist jedes Jahr der Ort, wo das kantonale Thurgauer Jugendsinglager durchgeführt wird. Seit Montag wird diszipliniert gesungen und getanzt. «Am 13. April geben wir unser grosses Konzert in der Bürgerhalle Tägerwilen. Der 13. bringt Glück», sagt Lehrerin Maja Beck und greift in die Saiten der Gitarre, stärkt mit ihrer Stimme die Kinderstimmen. Lehrer René Pulfer begleitet auf dem Klavier. Gleichzeitig zeichnet er sich durch eine wunderbar motivierende Stimme aus.

Geübt wird im separat gelegenen Waldhaus, 135 Treppenstufen runter und später wieder 135 Stufen rauf. Die Kinder stammen aus allen Regionen des Thurgaus. Damian aus Mammern sagt: «Mir gefällt, dass wir mehrstimmig singen.» Dass Sänger und Komponist David Lang sein Onkel ist, behält er für sich.

Ilenia aus Roggwil findet: «Hier ist es mega cool. Wir haben auch viel Freizeit.» Und Laura aus Aadorf betont: «Mir gefällt das Singen und Tanzen in der Gruppe.»

Kinder- und Jugendfestival: Sponsoren gesucht

Der Kantonalgesangsverband, der Chor Amazonas und die Arboner Sänger organisieren erstmals ein Kinder- und Jugendfestival. Am Wochenende vom 18./19. Mai 2019 wird Arbon die Hochburg der singenden Jugend werden. Das Organisationskomitee macht sich ein gutes Jahr vor dem Grossanlass auf die Suche nach Sponsoren. Am Samstag sowie am Sonntag finden diverse Workshops und Konzerte für und mit den Kinder- und Jugendchören statt. Ziel und Idee des Anlasses ist es, Kinder-, Schul- und Jugendchöre, Bands mit Gesang, A-cappella-Gruppen, Kleinformationen und einfach alle, die den Gesang lieben, die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu präsentieren. Dabei kann gewählt werden, ob jemand eine Jurybewertung wünscht.

Einladung zur Delegiertenversammlung des Thurgauer Kantonal-Gesangverbandes

Samstag, 28. April 2018, 13.45 Uhr in der Rietzelghalle in Neukirch-Egnach

Traktanden:

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Aufnahme Chor Amazonas
  4. Jahresgeschäfte
    1. Protokoll der DV vom 9. Mai 2015 in Sulgen
    2. Jahresrechnung 2015 / 2016 / 2017
    3. Festsetzung des Jahresbeitrages
    4. Bericht des Präsidenten
    5. Berichte aus dem gesanglichen Bereich
  5. Personelle Wechsel im Kantonalvorstand
  6. Wahlen in den Kantonalvorstand
    1. Kantonalpräsident
    2. Vizepräsident und Veteranenchef
    3. Kantonaldirigent
    4. Administration
  7. Kinder- und Jugendfestival 18. / 19. Mai 2019 in Arbon   
  8. Ehrungen
  9. Informationen
  10. Umfrage und Entgegennahme von Anregungen

Thurgauer Kantonal-Gesangverband

Der Präsident:                 Die Sekretärin:
Karlheinz Ribar              Gabriela Spring
8372 Wiezikon                8561 Ottoberg

DV Buechlein Titel

Veteranen aus Sulgen

Veteranenehrung 2017 in Eschlikon

Fotogalerie   Veteranenfotos

35 neue Veteranen und 16 Ehrenveteranen wurden am 11.11.2017 vom Thurgauer Kantonal-Gesangverband geehrt. Sie alle singen 30, 50 oder mehr Jahre in einem Chor. Die Sänger des Männerchors Eschlikon unter Leitung von Willy Weibel waren die Gastgeber für die Veteranen-Ehrung. In der Mehrzweckhalle eröffneten die etwa 25 Sänger unter anderem mit Vive L’Amour. Gemeindepräsident Hans Mäder stellte seine Gemeinde kurz vor. Vizekantonalpräsident Ernst Peter und Präsident Karlheinz Ribar ernannten im Laufe der Veranstaltung 34 neue Veteranen und 16 neue Ehrenveteranen. Voraussetzungen dafür sind 30 Jahre, 50 Jahre und mehr aktive Mitgliedschaft in einem Verein der Schweizerischen Chorvereinigung. Die Jubilare bekamen eine Ehrennadel bzw. eine Ehrenurkunde und einen Blumenanstecker vom designierten Kantonaldirigenten René Aebi und Vizedirigentin Olga Büsser überreicht.

Ein Zeichen der Gemeinschaft

 
 Die Ehrendamen Seraina Räss und Melanie Burkhalter halten die Vereinsfahne, während Pfarrer Marcel Ruepp sie segnet.WUPPENAU ⋅ Die Sängerrunde am Nollen hat eine neue Vereinsfahne. Am Samstag präsentierte sie diese erstmals der Öffentlichkeit.

Ein knapp zwei Quadratmeter grosses Stück Stoff stiess am Samstagabend auf reges Interesse. Zu Hunderten strömten Neugierige in die Wuppenauer Turnhalle, um dabei zu sein, wenn die Sängerrunde am Nollen zum ­ersten Mal ihre neue Fahne präsentiert. «Unsere alte Fahne war derart zerrissen, dass es nicht mehr möglich war, sie zu repa­rieren», sagt Markus Bommer, Präsident der Sängerrunde. ­Deshalb brauche es nun eine neue.

Den Auftakt zu den Feierlichkeiten gestaltete die Musikgesellschaft Wuppenau unter der Leitung von Reto Sturzenegger. Der Verein pflege ein freundschaftliches Verhältnis zu den Gastgebern, betont Markus Bommer. Passend zum Anlass sangen die Musikanten einige Passagen eines Vortrags, anstatt sie zu spielen. Nach den Darbietungen der ebenfalls befreundeten Chöre aus Bettwiesen, Niederhelfenschwil und Mettlen zogen die Fahnendelegationen, die die alte Fahne der Sängerrunde auf ihrem letzten offiziellen Marsch begleiteten, in die Halle ein. Lange hielt die Wehmut aber nicht an. Kaum war die alte Fahne verabschiedet, brachten die Ehrendamen Seraina Räss und Melanie Burkhalter die neue, noch verpackte Fahne auf die Bühne.

Alls, was bruuchsch uf dä Wält, isch Musigimg 6114

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WEINFELDEN ⋅ Das zwölfte Chor-Open-Air lockte am Freitagabend Hunderte Besucher zum Pfarreizentrum. Bei schönstem Sommerwetter genossen sie die Vorträge der 16 Chöre.

Die Baustelle, die im Moment das Passieren der Freiestrasse verunmöglicht, ist ein Ärgernis für viele Automobilisten. Die Besucher des Chor-Open-Airs, das der Damen- und der Männerchor Weinfelden am Freitagabend zum zwölften Mal organisierten, empfanden diesen Umstand äusserst positiv. Frei von Verkehrslärm konnten sie die Vorträge der sechzehn teilnehmenden Chöre geniessen.

Den Auftakt zum dreistündigen Gesangsmarathon machte der Männerchor Schmidshof mit seinen Interpretationen von «Grün, Silber und Gold» und «Das chan nur Liebi si». Dass die Chöre lediglich zwei bis drei Lieder singen, gehört zum bewährten Konzept des Chor-Open-Airs. Es stellt sicher, dass den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedensten Musikrichtungen geboten werden kann. So präsentierten die einzelnen Chöre im Zehnminutentakt volkstümliches Liedgut, Schlager, Filmmelodien oder Evergreens. Für Abwechslung sorgte zudem die Art ihrer Darbietungen. Während es die Mitglieder des Jodelklubs Weinfelden bevorzugten, in immer der gleichen Stellung zu singen, wechselten die Sängerinnen und Sänger der Regio Singers aus Frauenfeld öfters ihre Position. Der Chor entstand aus dem Gesangsverein Frauenfeld, der 1855 gegründet worden war. «Ich gehe davon aus, dass hier kein Gründungsmitglied mehr dabei ist», erklärte Annegret Scherrer, die humorvoll durch das Programm führte.